Die Verbreitung generativer KI (GenAI) hat sich innerhalb weniger Jahre als transformativ erwiesen. Wie eMarketer berichtet, stieg die Zahl der Nutzer:innen generativer KI in den USA von 7,8 Millionen im Jahr 2022 auf 100,1 Millionen im Jahr 2024 – eine mehr als zwölffache Steigerung in nur zwei Jahren. Prognosen zufolge wird die Nutzung bis 2026 sogar noch weiter steigen und 127,2 Millionen erreichen. Dies entspricht einem Wachstum an Nutzer:innen von rund 1.530,8 % seit 2022.
GenAI ist vielversprechend und mit Sicherheit eine der größten Revolutionen der letzten Jahrzehnte. Dennoch gibt es drei eklatante Lücken in der Entwicklung der GenAI-Suchbranche, die zu wichtig sind, um sie zu ignorieren.
1. GenAI-Engines wollen nicht, dass du die Seite verlässt und mehr über ein Thema erfährst
Wenn du ChatGPT oder Perplexity eine Frage stellst, erhältst du zwar eine klare, bequeme Antwort, aber du verpasst das große Ganze. Du kannst keine vielfältigen Berichterstattungen erkunden, nicht lesen, was echte Journalist:innen berichten, keine Videos ansehen, die eine Geschichte lebendig werden lassen, und nicht verstehen, wie sich Meinungen und Fakten im Laufe der Zeit verändern. Warum? Weil diese Plattformen nicht wollen, dass du wegklickst. Laut Similarweb-Daten, die der Press Gazette zur Verfügung gestellt wurden, verwies ChatGPT im Januar weniger als 0,1 % des gesamten Traffics auf Top-Publisher-Websites. GenAI sind die neuen Walled Gardens – wie zuvor Meta.
Das mag in Ordnung sein, wenn du fragst, wie man einen Kaffeefleck entfernt oder eine schnelle Berechnung durchführt. Aber wenn du versuchst, etwas Wichtiges zu verstehen, wie ein Gesundheitsproblem, eine finanzielle Entscheidung oder ein Produkt, das du in Betracht ziehst, reicht eine Antwort nicht aus. Oft kommt sie nicht einmal annähernd an die Wahrheit heran.
Die Vorstellung, man müsse einfach „die Antwort bekommen und das war’s“, ist fehlerhaft und gefährlich. Manchmal müssen wir tiefer gehen, verschiedene Ansichten erkunden und tatsächlich etwas Sinnvolles lernen. Mit Blick auf die Zukunft von GenAI möchte ich nicht, dass meine Kinder die Welt anhand einer übermäßig vereinfachten Zusammenfassung aus einer einzigen Quelle kennenlernen. Mir ist es lieber, dass sie entdecken, vergleichen und selbst denken.
2. GenAI-Engines basieren auf gestohlenen Inhalten
GenAI-Engines durchsuchen das Internet und fassen Artikel zusammen, die von echten Journalist:innen bei vertrauenswürdigen Publishern verfasst wurden. Diese Engines leiten den Datenverkehr selten an die ursprüngliche Quelle zurück und zahlen noch seltener für die Informationen. Dieses Modell belohnt die Urheber:innen nicht, sondern beutet sie aus. Geschäftsmodelle, die die Urheber:innen nicht unterstützen, sind schlecht und eine kurzsichtige Strategie.
Sicher, es werden einige Lizenzverträge abgeschlossen, aber das kennen wir schon. Die meisten Publisher werden nicht bezahlt. Diejenigen, die ursprünglich bezahlt wurden, werden oft nicht erneut bezahlt. Und das Wichtigste: Selbst wenn die Publisher ihre Verträge mit den GenAI-Engines nicht verlängern, wissen wir alle, dass es keinen wirklichen Mechanismus gibt, um die Informationen des Publishers aus dem Modell zu entfernen. Sie werden absorbiert. Sie bleiben drin.
3. GenAI existiert noch nicht dort, wo sie hingehört: auf vertrauenswürdigen Publisher-Seiten
GenAI ist heute über Plattformen wie ChatGPT und Perplexity verfügbar. Aber stell dir vor, dieselbe Funktionalität wäre dort verfügbar, wo sie hingehört: auf den Websites vertrauenswürdiger Publisher.
Was wäre, wenn du eine Frage direkt im Reiseteil der Süddeutschen Zeitung stellen könntest und eine Antwort erhältst, die auf authentischer Berichterstattung basiert – von Journalist:innen, die diese Reiseziele tatsächlich besucht haben? Was wäre, wenn du Reporter:innen deines Vertrauens nach ihrer Meinung zu einem Artikel fragen könntest und ihre fundierten Erkenntnisse hörst, anstatt eine allgemeine Zusammenfassung?
Es ist viel präziser, deinen lokalen Fernsehsender zu fragen, warum die Lebensmittelpreise in deiner Stadt steigen, als sich auf die allgemeinen Informationen von ChatGPT zu verlassen. Es ist zuverlässiger, sich an eine globale Nachrichtenmarke zu wenden, um eine internationale Sicht auf eine aktuelle Schlagzeile zu erhalten und unterschiedliche Perspektiven auf deine Fragen zu bekommen.
GenAI-Engines gehören nicht hinter verschlossene Türen. GenAI gehört dorthin, wo Menschen bereits lernen, entscheiden und entdecken. Auf Publisher-Seiten, denen du täglich vertraust.
Wir stellen vor: DeeperDive
DeeperDive bringt die Performance von GenAI zu den vertrauenswürdigsten Publishern der Welt.
Wenn du DeeperDive eine Frage stellst, erhältst du eine prägnante, hilfreiche Zusammenfassung und wirst anschließend animiert, tiefer einzutauchen. Klicke hier. Lese hier weiter. Schau dir die Inhalte auf dieser Website an. Entdecke verschiedene fundierte Standpunkte von Journalist:innen, Entwickler:innen und Expert:innen. DeeperDive kombiniert die besten Konversationsfähigkeiten von GenAI mit der Vielfalt des Open Webs, wo „Google Blue Links“ nicht versteckt, sondern als Wege zum Wissen gefeiert werden.
Was DeeperDive auszeichnet, ist seine Verbindung zum Puls des Internets. Das Web ist nicht statisch; es ist lebendig und wird von dem gesteuert, was die Menschen gerade lesen, anklicken und teilen. So wie Grok von den Echtzeit-Tweets von X unterstützt wird – was Grok zu einer der besten GenAI-Engines überhaupt macht –, basiert DeeperDive auf etwas, das nur Taboola bieten kann: Echtzeit-Lesersignale von Tausenden von Publishern, die ans Licht bringen, was die Menschen in Berlin, New York, Tel Aviv und anderswo lesen. Aufgebaut auf der Infrastruktur, die Homepage-Empfehlungen, Rezirkulation und Werbung für das Open Web antreibt, ist DeeperDive das nächste Level: GenAI, die auf Vertrauen, Aktualität und Wahrheit basiert.
Warum das für Publisher und Nutzer:innen wichtig ist
Publisher, die DeeperDive nutzen, halten nicht nur mit der GenAI-Revolution Schritt – sie führen sie an, und zwar nach ihren eigenen Vorstellungen.
Ich bin stolz, heute DeeperDive in Partnerschaft mit zwei herausragenden Führungskräften bekanntzugeben: Mike Reed, CEO von Gannett und USA Today, und Christian Broughton, CEO von The Independent.
Mit DeeperDive eröffnen sich Publishern zwei enorme Chancen:
1. Tieferes Engagement
Wir schaffen eine neue Nutzer:innen-Gewohnheit: Leser:innen bringen sich intensiver ein, stellen weiterführende Fragen und verweilen länger zum Entdecken. Unser Ziel? Die Verweildauer auf Publisher-Websites von 90 Sekunden pro Tag auf 30 Minuten zu steigern. Nicht nur scrollen, sondern lernen, entdecken und entscheiden – unterstützt durch vertrauenswürdigen Journalismus und die Dynamik des Open Webs.
2. Zukünftige Einnahmequellen mit kommerzielle Agenten
Ich bin überzeugt, dass die potenziellen Monetarisierungsmöglichkeiten von GenAI nicht nur in Abonnements oder traditionellen Anzeigen liegen. Sie liegen in der Möglichkeit, hochwertige Agenten in Kategorien zu finden, in denen Verbraucher:innen echtes Interesse zeigen: Reisen, Finanzen, Sport, E-Commerce und mehr.
Stell dir eine Zukunft vor, in der Nutzer:innen DeeperDive nach einem Reiseziel fragen und nicht nur eine Antwort erhalten, sondern ein kuratiertes Angebot für ein Flugticket oder einen Mietwagen. Oder sie fragen nach Fußball-Themen und erhalten nahtlos integrierte Ticket-, Streaming- oder Wettoptionen. Das ist die Verschiebung von 50-Cent-CPCs zu 50-€-Conversions, die von echter Kaufabsicht getrieben sind.
Ich glaube, Google erkundet genau diese Chance mit Gemini. Eine Chance, die vertrauenswürdige Publisher schon bald mit DeeperDive freischalten könnten.
Die Zukunft von GenAI gehört nicht nur den Plattformen. Sie gehört dem Open Web und den Publishern, die es antreiben.
Fazit
GenAI-Engines sollen den Menschen nicht nur helfen, sondern sie auch binden. Sie sind die neuen Walled Gardens, verpackt in benutzerfreundlicher UX und kurzen Antworten. Sie sind darauf ausgelegt, Nutzer:innen einzubinden und das Open Web fernzuhalten. Sie wollen nicht, dass du verschiedene fundierte Erkenntnisse erhältst oder etwas von echten Journalist:innen, einem echten Menschen, liest. Denn so sind ihre Modelle nicht erfolgreich.
Die gute Nachricht: Genau das ist Taboolas Chance. Größer denn je.
Jetzt ist der Moment für den Aufstieg des Open Webs. Es ist an der Zeit für Publisher, in die Offensive zu gehen. Um Zielgruppen nicht mit Abkürzungen, sondern mit Substanz zu erreichen. Um Vertrauen, Tiefe und Entdeckung in jede Interaktion zu integrieren. Denn die Zukunft kann keine Welt sein, in der unsere Kinder Entscheidungen über ihre Gesundheit, Wahlen oder ihr Leben auf der Grundlage von ein oder zwei Sätzen treffen, die von einer Maschine geschrieben wurden, die mit den gesammelten Inhalten von gestern trainiert wurde.
Lasst eure Kinder nicht von einem Chatbot erziehen. Ich ziehe vor, dass meine DeeperDive nutzen, nicht „Simplexity“.
Es ist Zeit, tiefer einzutauchen. Und genau das tun wir.
DeeperDive: Vertrauenswürdige Antworten. Insights, die zählen.